Pflegebedürftige
Landrat enttäuscht von Oberallgäuer Gemeinden: Seniorenarbeit keine eigene Aufgabe in manchen Rathäusern

Symbolbild. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird stark steigen. Doch in manchen Rathäusern gilt Seniorenarbeit nicht als eigene Aufgabe.
  • Symbolbild. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird stark steigen. Doch in manchen Rathäusern gilt Seniorenarbeit nicht als eigene Aufgabe.
  • Foto: Oliver Berg (dpa)
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Immer mehr alte Menschen und immer mehr, die auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind. Doch die Herausforderung ist offenbar nicht in jedem Rathaus angekommen oder gilt als Problem, um das sich bitte andere kümmern mögen. Das ist ein Ergebnis einer Befragung der 28 Oberallgäuer Kommunen: Wertach und Balderschwang haben laut Landratsamt seit September trotz mehrfacher Erinnerung nicht einmal geantwortet. In fünf anderen Rathäusern sagt man, die Entwicklung örtlicher Angebote und Einrichtungen zur Daseinsvorsorge sei keine kommunale Aufgabe. Landrat Anton Klotz: „Ich bin enttäuscht.“

Der Landkreis erarbeitet gerade ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept. Hinter dem drögen Begriff stecken wichtige Überlegungen: Nur wer weiß, welche Angebote es gibt und wie sich die Bevölkerung entwickelt, kann Weichen richtig stellen. Ob und wie Politiker dann handeln, wird eine andere Frage sein. Doch selbst wenn sie etwa ein Zuschussprogramm für mehr Pflegeplätze starten, muss das nicht helfen, wenn zugleich die Fachkräfte fehlen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 25.05.2019.

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Autor:

Ulrich Weigel aus Kempten

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