Fusion
Klinikzusammenschluss im Unter- und Oberallgäu: Auslagerungen sind immer möglich

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Die 850 Mitarbeiter der Kreiskliniken in Ottobeuren und Mindelheim „werden bei den Fusionsgesprächen mit dem Oberallgäu und Kempten keine Sekunde lang vergessen“. Das versichert Landrat Hans-Joachim Weirather gegenüber der Memminger Zeitung. Betriebsbedingte Kündigungen schloss er aus. Jeder Mitarbeiter werde gebraucht. Der Kreischef betonte, die Arbeitsverträge würden mit allen erworbenen Anrechten übernommen. Auch die Zusatzversorgung werde unvermindert weiter gezahlt.

Im Nachgang zu einer Personalversammlung am 23. Mai war unter Beschäftigten die Sorge laut geworden, die zum Jahreswechsel geplante Fusion könne teilweise auf ihrem Rücken ausgetragen werden. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Kliniken im Oberallgäu und in Kempten einige Arbeitsbereiche längst ausgelagert haben. Niemand beabsichtige, im Zuge der geplanten Fusion zu einem Klinikverbund Allgäu Sparten der Kreiskliniken auszulagern, so der Landrat. Allerdings gibt es laut Vorstand Franz Huber schon heute keine Garantie, dass nicht Bereiche ausgelagert werden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Memminger Zeitung vom 19.06.2019.

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Allgäuer Zeitung aus Kempten

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