Bundeswehr
Im Allgäu werden Militär-Beobachter für die Vereinten Nationen ausgebildet

Die Bundeswehr bildet im West- und Oberallgäu Militär-Beobachter der Vereinten Nationen aus. In Rollenspielen werden die Auszubildenden auf Szenarien in Konfliktzonen vorbereitet. Hier versucht Dennis H. (rechts) im Westallgäuer Schlachters in das Lager einer Konfliktpartei zu kommen, um Waffen zu inspizieren.
  • Die Bundeswehr bildet im West- und Oberallgäu Militär-Beobachter der Vereinten Nationen aus. In Rollenspielen werden die Auszubildenden auf Szenarien in Konfliktzonen vorbereitet. Hier versucht Dennis H. (rechts) im Westallgäuer Schlachters in das Lager einer Konfliktpartei zu kommen, um Waffen zu inspizieren.
  • Foto: Felix Futschik
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Es ist ein ungewöhnliches Szenario im Allgäu: Zwei weiße Jeeps nähern sich langsam dem Hauptquartier der CNA, einer militärischen Gruppe. Schwer bewaffnete Soldaten bewachen das Lager, das aus zwei großen Transportpanzern, einem Zelt, einer Panzerabwehrrakete und einem Mörser besteht. Auf den weißen Fahrzeugen steht in großen Buchstaben „UN“ geschrieben – Vereinte Nationen. Sechs UN-Mitarbeiter steigen aus, sprechen mit einem hochrangigen Offizier der CNA und erhalten Zugang zum Lager. Sie wollen die Waffen unter die Lupe nehmen.

All das hat sich am Mittwoch nicht in einem Kriegsgebiet abgespielt, sondern vor dem Gebäude der Feuerwehr in Schlachters (Gemeinde Sigmarszell, Westallgäu). Es ist ein Rollenspiel mit ernstem Hintergrund. Die Bundeswehr bildet militärische Beobachter für die Vereinten Nationen im West- und Oberallgäu aus. Es geht darum, Einsatzkräfte für die Friedenssicherung in Krisengebieten vorzubereiten. Die gestrige Übung bildet den Abschluss eines mehrwöchigen Lehrgangs. 40 Teilnehmer erhalten am Ende ein Zertifikat. 27 von ihnen kommen aus dem Ausland, etwa aus Jordanien oder Brasilien.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 04.07.2019.

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