Bergsport
E-Mountainbikes in den Allgäuer Bergen: Segen oder Fluch?

Manche Täler werden von stromunterstützten Radlern geradezu überrollt. Der Alpenverein überlegt, wie er auf diese Entwicklung reagieren soll.
  • Manche Täler werden von stromunterstützten Radlern geradezu überrollt. Der Alpenverein überlegt, wie er auf diese Entwicklung reagieren soll.
  • Foto: Bastian Hörmann
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Ein Sommertag in den Oberstdorfer Bergen wie im Bilderbuch: Hoch oben strahlt die Trettach mit den letzten Schneeflecken in der Sonne, in den Tälern grünt und blüht es – hier auf dem Weg in die Spielmannsau. Der kleine Weiler ist für viele der Startpunkt zur Kemptner Hütte. Seit jeher nutzen die Bergsteiger das Fahrrad, um in die Oberstdorfer Seitentäler zu kommen. Doch seit einigen Jahren sind es Massen, die erstaunlich locker und leicht in die Täler pedalieren. Kaum verschwitzt gelangen sie in die hintersten Ecken, weil sie motorisiert unterwegs sind – mit Elektro-Mountainbikes.

Etwa 80 Prozent aller verkauften Mountainbikes sind inzwischen motorisiert. Mit Motorunterstützung kommen viele weniger gut Trainierte auch in solche Höhen, die sie aus eigener Kraft nicht erreicht hätten. Der Konflikt zwischen Wanderern, Älplern und Landwirten einerseits und Mountainbikern andererseits hat sich durch die E-Biker noch verschärft.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 17.06.2019.

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