Mann wurde bereits gesucht
Zivilfahnder nehmen Drogenhändler (21) mit 100 Gramm Marihuana im Gepäck fest

Zivilfahnder der Polizei haben am Bahnhof in Neu-Ulm einen Mann mit 100 Gramm Marihuana festgenommen.
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  • Foto: Michael Moriarty auf Pixabay
  • hochgeladen von Josef Brutscher

Anfang der Woche haben Zivilfahnder am Bahnhof in Neu-Ulm einen 21-jährigen Mann, der bereits gesucht wurde, mit 100 Gramm Marihuana in der Tasche festgenommen. Den Fahndern war unter den ankommenden Fahrgästen eines Zuges ein 21-jähriger Gambier aufgefallen. Deshalb kontrollierten sie den Mann.

Der 21-Jährige wurde bereits gesucht

Dabei stellte sich heraus, dass der 21-Jährige keine gültigen Ausweispapiere dabei hatte. Die Überprüfung seiner angegebenen Personalien ergab eine Fahndungsausschreibung der Ausländerbehörde. Aufgrund einer angedrohten Abschiebung war der seit 2015 in Deutschland lebende Mann laut Polizeimeldung wohl untergetaucht. 

100 Gramm Marihuana gefunden

Als die Beamten den Mann wegen seiner Ausweispapiere durchsuchten, fanden sie insgesam 100 Gramm Marihuana. Deshalb brachten sie ihn zur Polizeiinspektion Neu-Ulm. Dort änderte der zunächst friedliche Gambier sein Verhalten recht schnell. Er wurde zunehmend aggressiv, beleidigte die eingesetzten Beamten massiv und widersetzte sich der Unterbringung in der Haftzelle.

Bekannte stellte dem Mann Unterschlupf bereit

Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete eine Durchsuchung der Adresse des mutmaßlichen Rauschgifthändlers im nahen Biberach an. Das Anwesen dort war laut Polizei völlig verwahrlost. Eine Bekannte hatte es dem 21-Jährigen zur Verfügung gestellt. Die Beamten fanden zwar kein weiteres Rauschgift, dafür aber einen E-Scooter. Die Polizisten stellten den E-Scooter zusammen mit dem Handy des Mannes sicher. Der 21-jährige Gambier wurde der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Die Richterin erließ einen Haftbefehl. Die Polizei lieferte den 21-Jährigen in eine bayerische Justizvollzugsanstalt ein. Die aus Rumänien stammende Bekannte erwartet nun eine Anzeige wegen Beihilfe zum illegalen Aufenthalt.

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