Bundestagswahl 2021
Ergebnisse im Wahlkreis Neu-Ulm: Engelhard (CSU) holt Direktmandat!

Die Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021 aus Neu-Ulm. (Symbolbild)
  • Die Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021 aus Neu-Ulm. (Symbolbild)
  • Foto: Michael Schwarzenberger auf Pixabay
  • hochgeladen von Josef Brutscher

Hier finden Sie die aktualisierten Ergebnisse zu den Parteien und zu den Direktkandidatinnen und Direktkandidaten der Bundestagswahl aus dem Wahlkreis Neu-Ulm. Am Ende steht fest: Mit großem Abstand holt Alexander Engelhard (CSU) das Direktmandat. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,1 Prozent

Vorläufiges Endergebnis um 22:10 Uhr, 488 von 488 Ergebnissen

Ergebnisse der Direktkandidierenden aus dem Wahlkreis 255 (Neu-Ulm):

  • CSU: Alexander Engelhard 37,2 Prozent
  • SPD: Karl-Heinz Brunner 16,0 Prozent
  • AFD: Gerd Mannes 12,0 Prozent
  • Grüne: Ekin Deligöz 11,0 Prozent
  • FDP: Anke Hillmann-Richter 7,7 Prozent
  • Freie Wähler: Daniel Mayer 7,5 Prozent
  • Linke: Xaver Merk 1,9 Prozent

Ergebnisse der Parteien im Wahlkreis 255 (Neu-Ulm)

  • CSU 31,5 Prozent
  • SPD 17,0 Prozent
  • AfD 11,9 Prozent
  • FDP 11,7 Prozent
  • Grüne 11,1 Prozent
  • Freie Wähler 7,3 Prozent
  • Linke 2,3 Prozent

Statements der Kandidaten (Stand 21:44 Uhr)

Der CSU-Kandidat Alexander Engelhard hat das Direktmandat in seinem Wahlkreis geholt. "Ich bin sehr glücklich mit diesem tollen Ergebnis, das in dieser Höhe überraschend ist", so der CSU-Politiker.
Mit Blick auf das Ergebnis der Union äußerte sich Engelhard kritisch: "Ich habe ein besseres Ergebnis erwartet. Leider kam die Aufholjagd auf die SPD etwas zu spät." Letztendlich haben die Wählerinnen und Wähler am Ende aber verstanden, dass es bei der Wahl nicht nur um Corona und Klimawandel ginge. "Die beste Nachricht des Abends ist aber, dass wir Rot-Rot-Grün verhindert haben", so Engelhard weiter.
Den Kanzlerkandidat der Uniont bezeichnete Engelhard als guten Kandidaten mit einer angenehmen Art und zeigte sich zuversichtlich, dass Laschet noch Kanzler werden wird.

Der Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat der SPD im Landkreis Neu-Ulm, Karl Heinz Brunner hat das aktuelle Ergebnis der SPD auf Bundesebene als sehr gut bezeichnet. Die Wählerinnen und Wähler in 15 Bundesländern hätten gezeigt, dass sie einen Wandel wollen und sich für mehr Transparenz in der Politik, mehr Klimaschutz und einen Kanzler Olaf Scholz ausgesprochen.
Nicht zufrieden zeigte sich Brunner mit seinem eignen Ergebnis als Direktkandidat. Im Bezug auf den Wahlsieg des CSU-Kandidaten Alexander Engelhard sagte Brunner: „Die Wählerinnen und Wähler wollten offensichtlich keinen Wandel und nehmen damit weiterhin Hinterzimmerpolitik und Mauscheleien in Kauf.“
Mit der Bundestagswahl 2021 endet für Karl Heinz Brunner seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter. Der 68-Jährige ist nicht auf der Landesliste der SPD geführt.

Gerd Mannes, der Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Neu-Ulm bezeichnete das Ergebnis der AfD als "nicht berauschend". Dennoch zeige dies, dass man sich eine Stammwählerschaft erarbeitet habe. „Darauf kann man in Zukunft aufbauen“, so Mannes weiter.
Zufrieden zeigte sich Mannes beispielsweise mit seinem Ergebnis im Landkreis Unterallgäu. Hier liegt der AfD-Kandidat aktuell vor dem Kandidat der SPD auf Platz 2.
Kritik äußerte Mannes an Ministerpräsident Markus Söder. Dieser habe sich den Grünen angebiedert und so eine Lagerverschiebung in Richtung Rot-Grün verursacht. Zudem habe die AfD ihre Themen nicht ausreichend kommunizieren können, da man als Partei unter anderem medial beschnitten worden wäre, so der AfD-Kandidat.

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