Worauf kommt es an?
Skiunfälle: Bergwacht Nesselwang übt für den Ernstfall

Die Bergwacht Nesselwang übt für den Ernstfall.
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Am Wochenende war wieder einiges los auf den Ski- und Rodelpisten im Allgäu. Immer wieder kommt es dabei auch zu Unfällen. Allein am Samstag musste die Bergwacht Füssen zu vier Rodelunfällen ausrücken.

Bergwacht muss schnell vor Ort sein

Bei den Minustemperaturen eine ganze Weile lang verletzt im Schnee zu liegen, kann sehr gefährlich werden. Umso wichtiger ist es, dass die Bergwacht schnell vor Ort ist. Aus diesem Grund übt die sie immer wieder für den Erstfall. So auch an der Alpspitze in Nesselwang. 

Darauf kommt es im Ernstfall an

Worauf kommt es im Ernstfall an? Ausbildungsleiter Alexander Gast erklärt einem Bergwacht-Anwärter, was wichtig ist: "Du machst die Erstversorgung und sprichst den Patienten an." Er weist auch darauf hin, an die Corona-Maßnahmen zu denken. Nach einem Bodycheck und dem Abtasten der verletzten Stelle wird dem Patienten eine Schiene angelegt. Sobald die Verletzung versorgt ist, transportiert die Bergwacht den Patienten mit einem Akia ins Tal.

Wer zur Bergwacht möchte, sollte körperlich und geistig fit sein, so der zweite Bereitschaftsleiter Magnus Erd. Die etwa 40 aktiven Mitglieder in Nesselwang haben pro Jahr zwischen 30 und 120 Einsätze.

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