Landwirtschaft
Allgäuer Milchbauern verzeichnen dramatische Einkommensverluste

Der gestrige 'Tag der Milch' war für die Landwirte wahrlich kein Grund zum Feiern. Schon am Vorabend hatte der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) deshalb zu einem Mahnfeuer nach Petersthal gerufen.

Der dort beheimatete Bundesvorsitzende Romuald Schaber hielt unterhalb des Rottachsee-Kiosks eine Brandrede, sprach vom Auftakt einer 'dramatischen Milchpreiskrise', die das Höfesterben der noch 75.000 deutschen Milchviehhalter weiter beschleunigen könne. Nach zwei ordentlichen Jahren mit einem Milchpreis an die 40 Cent pro Liter werde teils nicht mal mehr die 30-Cent-Marke erreicht, sagte Schaber.

'Damit lässt sich nichts mehr verdienen, betriebswirtschaftlich wären gut 50 Cent angemessen', sagte auch Kreisrat Erwin Reinalter. Der Preisverfall könne sich wegen des Milchquotenwegfalls weiter verschärfen, so die Redner einhellig.

Mehr über die Situation der Allgäuer Milchbauern Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 02.06.2015.

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