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18.04.2017 · Allgäu/Kürnach

Wildunfälle: Forstbetrieb Sonthofen warnt Autofahrer mit speziellen Bannern

Verkehr · Gefahren auf vier Beinen stehen derzeit im ganzen Allgäu rechts und links der Straßen: Wildtiere! Wenn sie sich auf die Fahrbahn verirren, kommt es regelmäßig zu Unfällen. 2017 krachte es aus diesem Grund bisher fast 600 Mal. Ein Wildunfallschwerpunkt ist unter anderem die Staatsstraße 2376 Kürnachtal im Oberallgäu.

Rehkitz (Symbolbild)
Bild: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild)

Um die Autofahrer hier dafür zu sensibilisieren, hat der Forstbetrieb Sonthofen Banner drucken lassen und sagt es frei nach Shakespeares Zitat Sein oder Nichtsein: „Sein oder nicht sein? Fahr langsamer!“ Denn manchmal ist bei Wildunfällen auch eine nicht angepasste Geschwindigkeit im Spiel, weiß Jörg Finze, Berufsjäger am Forstbetrieb Sonthofen.

Die Banner stehen als Ergänzung bei den üblichen Warnschildern. Doch warum wagen sich die scheuen Tiere derzeit überhaupt aus den schützenden Wäldern? „Sie stehen nicht auf den Wiesen, um die Autofahrer zu ärgern“, sagt Finze. „Sie haben einfach Hunger.“ Die derzeit grünenden Wiesen ziehen Rehe an wie Magneten, verdeutlicht Sonthofens Forstbetriebsleiter Jann Oetting.

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Artikelinfos
AutorKatharina Müller
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung18.04.2017
Aktualisierung11.05.2017 03:33
Ort Allgäu/Kürnach
Schlagwörterwildunfall, warnung, verkehr, geschwindigkeit
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