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08.08.2017 · Obermaiselstein

Verhärtete Fronten beim Streit um das Riedberger Horn

Alpenplan · Seit Jahren wird über einen Skigebiets-Zusammenschluss gestritten. Im Oktober soll der Landtag entscheiden. Jetzt hat sich eine neue Gruppe gegen die Pläne gegründet.

Riedberger Horn
Das Riedberger Horn ist mit 1787 Metern der höchste Berg der Hörnergruppe in den westlichen Allgäuer Alpen. Bild: Ralf Lienert

Noch vor Jahresende steht die entscheidende Abstimmung im Landtag an: Formal geht es um die Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP). Denn das Vorhaben kann nur genehmigt werden, wenn die Grenzen der Schutzzonen neu gezogen werden.

Und genau daran reiben sich die Gegner: Sie wehren sich dagegen, dass der Alpenplan im Sinne der Erschließer geändert wird. Die Befürworter sagen: Schließlich gebe es Ausgleichsflächen und unterm Strich komme die Natur besser weg.

Die Initiatoren des erst kürzlich gegründeten „Freundeskreises Riedberger Horn“ trafen sich am Montag zum Gespräch mit Medienvertretern. Der Freundeskreis, sagt Sprecher Martin Simon, bestehe inzwischen aus rund 2000 Unterstützern. Sie alle eint ein Gedanke: Die Erschließung am Riedberger Horn mit der Gesetzesänderung komme einem Präzedenzfall gleich.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung08.08.2017
Aktualisierung03.09.2017 03:33
Ort Obermaiselstein
Schlagwörterstreit, landtag, skigebiet
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