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16.05.2017 · Pfronten/Bad Hindelang

Übung von Alpinpolizisten in Pfronten wird durch tragisches Bergunglück unterbrochen

Sturz · Polizeibeamte der alpinen Einsatzgruppe trainieren Bergungstechniken mit dem Hubschrauber. Da werden sie zum Absturz eines Skibergsteigers am Großen Wilden gerufen. Für einen 64-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät.

Polizeihubschrauber (Symbolbild)
Bild: Benjamin Liss

Seit Dienstag üben Alpinpolizisten verschiedene Bergungs- und Sicherungstechniken mit dem Hubschrauber im Gebiet des Kienbergs bei Pfronten. Noch bis einschließlich Donnerstag muss in diesem Bereich immer wieder mit Helikopterlärm gerechnet werden.

Am Dienstag nahmen die 20 Alpinbeamten der Allgäuer Polizei an der Fortbildungsveranstaltung teil, am Mittwoch und am Donnerstag üben Beamte aus anderen Teilen Bayerns im Grenzgebiet zwischen Ostallgäu und Tannheimer Tal.

Die gestrige Übung wurde gegen Mittag jäh unterbrochen, als sich gegen 12 Uhr am Großen Wilden bei Bad Hindelang ein tödliches Bergunglück ereignete. Ein 64-jähriger Skibergsteiger aus dem Oberallgäu stürzte dort in der Gamswanne ab. Der Polizeihubschrauber flog zum Unglücksort.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung16.05.2017
Aktualisierung07.06.2017 03:33
Ort Pfronten/Bad Hindelang
Schlagwörterübung, alpin, polizei, unglück
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