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04.09.2017 · Immenstadt

Schwerer Verkehrsunfall bei Immenstadt: Staatsanwaltschaft schließt die Akte

Unfall · Der schwere Verkehrsunfall bei Immenstadt am vergangenen Dienstag wird keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. Es gebe beispielsweise keine Hinweise auf einen technischen Defekt des Motorrads, sagte die Kemptener Staatsanwaltschafts-Sprecherin Nadine Weick auf Anfrage.

Gericht (Symbolfoto)
Bild: Bernhard Weizenegger

Ein 24 Jahre alter Motorradfahrer hatte mit seiner Maschine eine 48 Jahre alte Frau und deren 14-jährigen Sohn sowie die 16 Jahre alte Tochter erfasst. Während die Mutter und der Sohn noch an der Unfallstelle starben, wurden der Motorradfahrer und die Tochter mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie später starben. Der 50-jährige Familienvater war unmittelbarer Augenzeuge des tragischen Unglücks. Er hatte einen Schock erlitten.

Das förmliche Todesermittlungsverfahren wird von der Polizei zu Ende geführt und ein Ergebnisbericht an die Staatsanwaltschaft geschrieben. Doch nach jetzigem Stand gibt es nur einen möglichen Beschuldigten – und das ist laut Behördensprecherin Weick der Motorradfahrer.

Da man einen Toten aber nicht mehr zur Rechenschaft ziehen kann, werde auch nicht weiter ermittelt, sagt Weick: „Als Strafverfolgungsbehörde sind wir nur für die Verfolgung zuständig“, erläutert die Juristin.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung04.09.2017
Aktualisierung05.09.2017 19:39
Ort Immenstadt
Schlagwörterunfall, staatsanwalt, ermittlung
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