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07.02.2018 · Kempten

Schmerzensgeldprozess in Kempten: Frau (81) ist nach OP Pflegefall

Gericht · In einem Zivilprozess vor dem Kemptener Landgericht fordert eine 81 Jahre alte Frau von einem Krankenhaus wegen eines angeblichen Behandlungsfehlers Schmerzensgeld, Schadenersatz und Geld für die künftige Versorgung in Höhe von insgesamt mehr als einer halben Million Euro.

Gericht (Symbolfoto)
Bild: Bernhard Weizenegger

Die Folgen seien für die Frau „schwierig und schlimm“, sagte Zivilrichter Karl-Albrecht Mengele zu Beginn der Sitzung. Vor dem Kemptener Landgericht fasste der Jurist den Leidensweg der Patientin kurz zusammen.

Die damals 75-Jährige hatte sich im Sommer 2012 in stationäre Behandlung ins Krankenhaus begeben. Diagnose: „Ulcus cruris bds“. Zu Deutsch: Geschwür am Unterschenkel, beidseitig, was auch als „offenes Bein“ bezeichnet wird. Aufgrund eines Keimbefalls im Operationsgebiet kam es zu einer massiven Verschlechterung des Gesundheitszustands der Frau.

Unter anderem erlitt sie eine Sepsis, besser bekannt als Blutvergiftung. Zudem sei es zu Vorhofflimmern, einer Linksherzinsuffizienz und akutem Nierenversagen gekommen, heißt es in der Klageschrift. Auch diagnostizierten die Ärzte eine Lungenentzündung.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung07.02.2018
Aktualisierung08.02.2018 07:47
Ort Kempten
Schlagwörterprozess, klage, klinik, krankenhaus, schmerz
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