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04.06.2013 · Kempten/Oberallgäu

Schäden im Allgäu halten sich in Grenzen

Größerer Rückhalt der Fluten im Oberällgau hatte kaum Auswirkungen auf Donau

Hochwasser · Gestern war der Tag von Bilanz und Manöverkritik. Nach dem Abfluss des Hochwassers im Allgäu wurden nicht nur die Aufräumarbeiten fortgesetzt, sondern auch die Schäden aufgenommen.

Einhelliger Tenor: Die Region sei bei den Fluten am vergangenen Wochenende mit einem blauen Auge davon gekommen - insbesondere im Vergleich zum Raum Rosenheim und den Überschwemmungsgebieten an der Donau.

Hochwasser Rückhaltebecken
Die Hochwasserwelle der Iller war gestern weitgehend abgeflossen. In dem Polder bei Immenstadt standen noch die aufgestauten Wassermassen, die heute in die Iller abgelassen werden. Bild: Hermann Ernst
Den durch Wegeschäden wie größerflächige Auswaschungen und Hangrutschungen im Forstbereich entstandenen Schäden belaufen sich auf rund 500 000 Euro, sagte Dr. Alois Kling, Chef des Amtes für Landwirtschaft und Forsten in Kempten, dass für die Kreise Oberallgäu und Lindau sowie die Stadt Kempten zuständig ist. Positiv auf die Schadensentwicklung habe sich ausgewirkt, dass es zu den Starkniederschlägen keinen Sturm gegeben habe. Laut Kling wurden bisher auch aus dem Bereich der Alpwirtschaft kaum Schäden bekannt.

Mit Einbußen müssen hingegen Bauern rechnen, deren Wiesen überschwemmt waren - insbesondere im Raum Sulzberg und im Seifener Becken bei Immenstadt, wo die Iller rund 100 Hektar überflutet hatte.


 

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung04.06.2013
Aktualisierung13.06.2017 13:06
Ort Kempten/Oberallgäu
Schlagwörterhochwasser, überschwemmung, schaden, bilanz, landwirtschaft, rückhaltebecken
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