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18.05.2017 · Kempten

Nach Frostschäden steigen dieses Jahr einige Obstbauern am Bodensee auf Mais um

Übergangslösung · Nach den schlimmsten Frostschäden seit Jahrzehnten im Erwerbsobstbau im bayerischen Bodenseegebiet erwarten die Bauern dort einen Ernteausfall bei Äpfeln zwischen 70 und 90 Prozent.

Obstbauer Martin Nüberlin
Obstbauer Martin NüberlinBild: Anja Worschech

Das sei für viele Betriebe existenzbedrohend, sagt Martin Nüberlin. Der Vorsitzende der Erzeugergemeinschaft am bayerischen Bodensee berichtet von schlechtem Wetter auch nach den Nachtfrösten in der zweiten Aprilhälfte. Somit habe sich die Hoffnung auf eine Nachblüte nicht erfüllt.

Nüberlin sagt: „Nach dem Frost kam viel Regen, die Insekten sind kaum geflogen.“ Einige Obstbauern haben sich dazu entschlossen, auf Mais umzusteigen. Aber nur dann, wenn die jetzt geschädigten Bäume ohnehin in den nächsten zwei Jahren hätten umgelegt werden müssen.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung18.05.2017
Aktualisierung13.06.2017 13:01
Ort Kempten
Schlagwörterfrost, schäden, ernte, obst
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