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14.03.2017 · Lindau/Westallgau

Mord und Brand in Lindau: Der Tötung ging ein Diebstahl voraus

Ermittlungen · Ein rot-weißes Flatterband ist um das Haus gespannt, im Dach klaffen große Löcher, die Balken sind angesengt, es riecht nach verbranntem Holz. Im Gebäude sind Beamte in weißen Schutzanzügen an der Arbeit. Vier Tage nachdem in dem früheren Bahnwärterhäuschen in Lindau-Zech ein 76-jähriger Mann getötet worden ist, ist die Spurensicherung immer noch nicht abgeschlossen.

Mordhaus in Lindau-Zech
In diesem Haus in Lindau-Zech ist ein 76-Jähriger getötet worden. Bild: Peter Mittermeier

Nach wie vor gilt ein 47-jähriger Mann als dringend tatverdächtig. Er sitzt in Untersuchungshaft. Das Gebäude liegt im Stadtteil Zech direkt an der Bahnlinie. Die nächsten Wohnhäuser sind einige hundert Meter entfernt. Gegenüber befindet sich ein Gewerbegebiet. Der Radweg Richtung Bregenz verläuft fast direkt am Haus. Es ist Dienstagmittag, gut vier Tage nachdem das Feuer das Gebäude schwer beschädigt hat. Zwei Radler halten gegenüber. „Da ist es passiert“, sagt einer der beiden Männer.

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Artikelinfos
AutorPeter Mittermeier
QuelleDer Westallgäuer
Veröffentlichung14.03.2017
Aktualisierung04.04.2017 03:33
Ort Lindau/Westallgau
Schlagwörtermord, brand, ermittlung
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