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02.08.2017 · Kaufbeuren

Landratsamt Ostallgäu beschlagnahmt Waffen und Munition – Hobby-Jäger muss wohl in Haft

Prozess · Weil er immer wieder ohne Führerschein hinter dem Steuer saß, musste ein 55-jähriger Hobby-Jäger seinen Jagdschein und seine insgesamt zwölf Jagdwaffen abgeben. Der Ostallgäuer wird nach seiner Verurteilung am Mittwoch wegen illegalen Waffenbesitzes durch das Kaufbeurer Amtsgericht wohl auch eine Zeit lang seine Freiheit verlieren.

Jäger
Jäger mit Gewehr. Bild: Alexander Kaya (Alexander Kaya)

Er hatte vergangenes Jahr nicht auf einen Bescheid des Landratsamtes Ostallgäu reagiert, das ihm die Zuverlässigkeit absprach. Der damit verbundenen Aufforderung zur Abgabe der Waffen war er nicht nachgekommen. Daraufhin beschlagnahmte das Landratsamt im Dezember neun Gewehre, darunter zwei halb automatische Kurzwaffen, sowie drei Pistolen und mehrere Kilo Munition.

Im November war der Mann zudem wieder einmal am Steuer eines Autos erwischt worden – obwohl er erst zwei Monate zuvor wegen eines einschlägigen Delikts zu einer viermonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden war. Auch seine anderen sechs Vorstrafen standen letztlich alle im Zusammenhang mit Autofahrten ohne Führerschein.

Er wurde jetzt wegen des aktuellen Falls und des Verstoßes gegen das Waffengesetz zu einer elfmonatigen Haftstrafe verurteilt. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.

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Artikelinfos
AutorBarbara Bestle
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung02.08.2017
Aktualisierung25.08.2017 03:33
Ort Kaufbeuren
Schlagwörterprozess, waffe, jagd, verurteilung
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