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19.04.2013 · Kaufbeuren/Ostallgäu

Klinikstandorte in Marktoberdorf und Obergünzburg werden geschlossen

Obergünzburg und Marktoberdorf sind betroffen

Kliniken Ostallgäu · Die Klinikstandorte in Marktoberdorf und in Obergünzburg sollen voraussichtlich zum 30. Juni dieses Jahres geschlossen werden. Das teilte der Vorstand der Kliniken Ostallgäu/ Kaufbeuren, Dr. Philipp Ostwald, gestern Abend nach der entsprechenden Sitzung des Verwaltungsrates des Kommunalunternehmens (KU) in Kaufbeuren mit.

Klinikum Marktoberdorf
Klinikum MarktoberdorfBild: Harald Langer
Die vom Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren zu gleichen Teilen getragene Klinikkette hat bislang die Standorte Kaufbeuren, Füssen, Buchloe, Marktoberdorf und Obergünzburg. Doch der Verbund erwirtschaftet seit Jahren immense Verluste, zuletzt 13 Millionen Euro Defizit im Jahr 2012.

Mit der Schließung der Standorte will Ostwald das KU wieder in ein wirtschaftlich vertretbares Fahrwasser bringen. Ein großer Teil des Personals könne in den drei verbleibenden Standorten weiter beschäftigt werden. Ostwald geht trotzdem von einem Arbeitsplatzabbau für 50 Beschäftigte aus – größtteils über auslaufende Verträge, etwa 20 betriebsbedingte Kündigungen müssten aber ausgesprochen werden.

 

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Artikelinfos
Autormab
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung19.04.2013
Aktualisierung06.04.2017 07:39
Ort Kaufbeuren/Ostallgäu
Schlagwörterschließung, verwaltungsrat, kündigung, klinik
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