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07.11.2017 · Allgäu

Klimawandel: Auch im Allgäu mehren sich Zeichen des Temperaturanstiegs

Umwelt · Noch bis 17. November tagen 25.000 Vertreter aus 190 Ländern der Erde in Bonn. Sie beraten, mit welchen Schritten die von den Menschen maßgeblich mitverursachte Erderwärmung auf ein erträgliches Maß von 1,5 bis zwei Grad gebremst werden kann.

Klimagipfel in Bonn
25.000 Vertreter aus 190 Ländern der Erde tagen noch bis zum 17. November auf dem Klimagipfel in Bonn. Bild: Matthias Becker

Wenn die Menschheit so weitermacht wie bisher, müssen wir uns auf eine globale Erwärmung von drei, vier Grad oder noch mehr einstellen. Seit Beginn der Industrialisierung ist es in Deutschland knapp ein Grad wärmer geworden.

Ein Grad mehr verlängere bei uns die Vegetationsperiode um zwei Wochen, sagt Mojib Latif, einer der renommiertesten Klimaforscher in Deutschland. Bereits jetzt ist klar, dass sich der Temperaturanstieg in den Alpen und im Bodenseeraum besonders drastisch auswirken wird.

Klar ist aber auch: Anders als in armen Ländern der Erde werden die direkten Folgen des Klimawandels für uns nicht existenziell sein. Doch die Erderwärmung wird auch bei uns das Leben verändern.

In vielerlei Hinsicht sind die Folgen noch gar nicht absehbar – zum Beispiel durch die möglicherweise zunehmende Zahl von Klimaflüchtlingen. Welche Auswirkungen des Klimawandels im Allgäu jetzt schon absehbar sind – eine Spurensuche ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung07.11.2017
Aktualisierung01.12.2017 03:33
Ort Allgäu
Schlagwörternatur, umwelt, klimawandel, klima
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