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11.11.2017 · Rettenberg

Insolvenzverfahren gegen Liftbetreiber: Grünten im Winter ohne Skibetrieb?

Amtsgericht eröffnet vorläufiges Insolvenzverfahren gegen den Liftbetreiber, weil dieser Schulden nicht begleicht. Schweizer Investor verspricht: „Ich werde Geld überweisen“

Wintersport · Das Amtsgericht Kempten hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren für die Grüntenlifte Betriebs GmbH im Oberallgäuer Kranzegg angeordnet. Hintergrund ist, dass dem Unternehmen offenbar das Geld ausgegangen ist und Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern und anderen Firmen bestehen sollen.

Grüntenlifte im Winter 2014
Grüntenlifte im Winter 2014Bild: Dominik Berchtold

Der Liftbetreiber habe in der Vergangenheit sogar Schwierigkeiten gehabt, den nötigen Diesel für den Antrieb der in die Jahre gekommenen Lifte zu beschaffen, heißt es aus Branchenkreisen. Ungewiss ist nun, ob in der kommenden Wintersaison am „Wächter des Allgäus“ Skilifte laufen. Vor wenigen Tagen hat das Amtsgericht Kempten Rechtsanwalt Florian Zistler von der Pluta-Rechtsanwalts GmbH in München zum vorläufigen Insolvenzverwalter der Grüntenlifte Betriebs GmbH bestellt.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler, Silvia Reich-Recla
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung11.11.2017
Aktualisierung13.11.2017 08:44
Ort Rettenberg
Schlagwörtergrünten, skilift, insolvenz
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