Menü Suche Impressum

Ihre Region: 

07.12.2017 · Rettenberg

Grüntenlifte bei Rettenberg: Dem Schweizer "Investor" glaubt keiner mehr

Skibetrieb · Grüntenhütten-Pächter Norbert Zeberle hat nach eigenen Worten schon im Oktober geahnt, dass es heuer an den Grüntenliften bei Rettenberg-Kranzegg (Oberallgäu) keinen Skibetrieb geben wird.

Grüntenlifte: 5 vor 12 oder breits 5 nach 12
Vorerst wird's wohl nichts mit Pistenspaß an den Grüntenliften. Ob sich das Im Laufe des Winters noch ändert? Bild: Matthias Becker

Entsprechend habe er „das Konzept umgestellt“. Jetzt ist die beliebte Hütte zweimal die Woche abends bis 22 Uhr für Schneeschuhgeher, Rodler, Wanderer und Tourengeher geöffnet – mittwochs und freitags. Wie es weitergeht? Zeberle zuckt mit den Schultern und hofft, dass er auch ohne Pistenskibetrieb über die Runden kommt. Schon jetzt hat die Hütte bis auf dienstags täglich offen.

Bei sonnigem Wetter - wie am Mittwoch – kamen die Ausflügler. Aber natürlich nicht so viele wie bei einem Liftbetrieb. Der Schweizer Gregor Wallimann, der angeblich die Grüntenlifte von der Besitzerfamilie Prinzing übernehmen und zig Millionen investieren will, hat am Mittwoch erneut Zahlungsbereitschaft signalisiert. Doch das glaubt ihm niemand mehr. Und niemand weiß genau, wie oft der angebliche Investor dies schon versprochen hatte.

anzeige
Das könnte Sie auch interessieren
Artikelinfos
AutorMichael Munkler, Silvia Reich-Recla
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung07.12.2017
Ort Rettenberg
Schlagwörtergrünten, lift, investor, ski
anzeige

anzeige