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22.07.2016 · Kaufbeuren

Fremdenfeindliche Motive? Drei Brände in Flüchtlingsunterkünften in Neugablonz

Ermittlungen · Drei Brände im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz mit Bezug zu Flüchtlingen werfen Fragen auf. Die Polizei ist zurückhaltend, bevor sie von fremdenfeindlichen Anschlägen spricht - und hat dafür Gründe.

Feuer in Flüchtlingsunterkunft
Feuer in FlüchtlingsunterkunftBild: Kollmeder

Zuletzt zündete ein Unbekannter Kleidungsstücke eines Eritreers im Keller eines Wohnblocks an. Helfer des Asylkreises Kaufbeuren, der Flüchtlinge im Alltag begleitet, äußerten daraufhin unmissverständlich ihre Sorge. Man müsse in diesem Fall wohl von einem fremdenfeindlichen Motiv ausgehen. Die Polizei hält sich mit solchen Einschätzungen zurück. Sie ermittelt wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung.

"Es gibt zwischen den Bränden keine Verbindung", sagt Kaufbeurens Kripo-Chef Andreas Trinkwalder. Er betont, dass sich die Polizei an Beweise halten müsse. "Spekulationen sind nicht unsere Sache. Wir sind sehr zurückhaltend, bevor wir von fremdenfeindlichen Anschlägen sprechen", sagt Trinkwalder. Verheimlicht werde jedenfalls nichts. "Aber erst müssen die Fakten dafür sprechen."

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Artikelinfos
AutorAlexander Vucko
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung22.07.2016
Aktualisierung16.02.2017 17:05
Ort Kaufbeuren
Schlagwörterbrand, feuerwehr, polizei, ermittlung
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