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11.07.2017 · Ruderatshofen

B12 Ausbau: Landwirte fordern gleichwertige Ersatzflächen

Infoabend · „Aber die wollen doch was von uns.“ Dieser Satz ist an diesem Abend immer wieder aus dem Mund Allgäuer Landwirte zu hören. Es geht um den geplanten Ausbau der B 12 zwischen Kempten und Buchloe und um die Flächen, die dafür gebraucht werden.

B12
Der Ausbau der B 12 zwischen Kempten und Buchloe stößt bei etlichen Landwirten, die Grundstücke entlang der Bundesstraße haben, auf wenig Gegenliebe. Bild: Holger Mock

Denn obwohl der genaue Trassenverlauf noch nicht feststeht, hat das Staatliche Bauamt Kempten bereits ersten Landwirten Kaufangebote unterbreitet. Hintergrund: Die Behörde will möglichst wenig Zeit verlieren, um den von Politik und vielen Bürgern geforderten Ausbau zügig umzusetzen.

Bei einem Infoabend in Ruderatshofen (Ostallgäu) informierte der Bayerische Bauernverband Grundstückseigentümer an der B12 über den Ablauf des Planfeststellungsverfahrens und ihre Rechte. Dabei stellte Rechtsanwalt Johannes Daseking aus München klar: Die Landwirte werden den Ausbau kaum verhindern können. Und auf die Preise, die sie für ihre Grundstücke bekommen, haben sie nur wenig Einfluss. Denn die orientieren sich an gesetzlichen Rahmenbedingungen. Ein Feilschen gebe es da nicht.

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Artikelinfos
AutorSimone Härtle
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung11.07.2017
Aktualisierung05.08.2017 03:33
Ort Ruderatshofen
Schlagwörterb12, ausbau, landwirt, grundstück
B12 AusbauDossier
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