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11.08.2017 · Bad Hindelang

Anzeigen und Bußgelder für Campierer am Oberallgäuer Schrecksee

Bergwandern · Nach Polizeikontrollen am frühen Morgen müssen mindestens vier Biwakierer mit Anzeigen und 300 Euro Bußgeld rechnen. Sie hatten in Schlafsäcken die Nacht am Oberallgäuer Schrecksee (1813 Meter) bei Bad Hindelang-Hinterstein verbracht.

Zelten ist im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen verboten
Zelten ist im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen verbotenBild: Schuhwerk

Dort aber ist das Campen und Biwakieren generell verboten, wie im gesamten Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen. Einzige Ausnahme: Notbiwaks von Bergwanderern oder -steigern, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr weiterkommen.

Der Schrecksee gilt seit Jahren als beliebter Partytreff. Bei einer Kontrolle vor einem Jahr wurden an einem Abend 25 Zelte und 80 überwiegend junge Leute an 18 Feuerstellen angetroffen. Florian Karg, Älpler am Schrecksee, klagt über den Verlust von 50 Zaunpfählen im vergangenen Jahr. Die Campierer hatten sie einfach herausgerissen und am abendlichen Lagerfeuer verbrannt.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung11.08.2017
Aktualisierung06.09.2017 03:33
Ort Bad Hindelang
Schlagwörteranzeige, bußgeld, camping, bergwandern
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