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12.04.2017 · Kaufbeuren

Anhänger der Reichbürger-Bewegung vor dem Kaufbeurer Amtsgericht

Justiz · Den „vorsätzlichen Besitz einer Kriegswaffe“ hat am Mittwoch im Kaufbeurer Amtsgericht die Staatsanwältin einem 57 Jahre alten Angeklagten vorgeworfen. Der Mann erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 100 Tagessätzen zu je 25 Euro, also 2.500 Euro.

Amtsgericht Kaufbeuren
Amtsgericht KaufbeurenBild: Mathias Wild

Der Prozess fand unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt, weil der Kaufbeurer und ein Teil der Zuschauer der Reichsbürger-Bewegung zugerechnet werden.

Erst Ende März hatte eine 51-Jährige vor demselben Amtsgericht gestanden, weil sie in einer Verhandlung eine Strafakte vom Richtertisch gestohlen hatte und geflüchtet war. Auch diese Angeklagte war mit der Reichsbürger-Bewegung in Verbindung gebracht worden.

Er sei kein deutscher Staatsbürger, sagte der Angeklagte aus Kaufbeuren zu Richterin Patricia Menzel. Die hatte ihn zunächst mehrfach aufgefordert, sich auf die Anklagebank zu setzen. Das aber wollte der Mann nicht und sagte: „Ich setze mich nur unter der Androhung von Zwang“.

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Artikelinfos
AutorMichael Munkler
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung12.04.2017
Aktualisierung08.05.2017 03:33
Ort Kaufbeuren
Schlagwörterprozess, gericht, urteil, reichsbürger, justiz
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