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11.07.2007 · Allgäu

„Zum Wohle des Vereins mach' ich 's“

„D' Schwanstoaner“ Albert Sepp Nachfolger des verstorbenen Johann Bardzinski als Vorsitzender des Trachtenvereins

Schwangau | wil | Auf einen Mann mit Erfahrung an ihrer Spitze bauen die Schwangauer Trachtler: Albert Sepp wurde nach dem Tod des langjährigen Vorstands Johann Bardzinski bei einer außerordentlichen Generalversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Zweiter Vorstand Andreas Grotz hatte die Geschäfte bisher kommissarisch geführt.

Bei der durch Mitgliederbefragung gut vorbereiteten Wahl herrschte Einigkeit über den Wahlvorschlag Albert Sepp. Die 41 Stimmberechtigten wählten den Kandidaten unter Beifall zum neuen Vorsitzenden des 411 Mitglieder starken Trachten- und Heimatvereins „D' Schwanstoaner“. „Zum Wohle des Vereins mach ich’s“, sagte der 57-jährige, der sich mit seiner Familie seit vielen Jahren für die Schwanstoaner engagiert und aus dem Schwangauer Vereinsleben nicht wegzudenken ist. Fast zwanzig Jahre lang war er Vorplattler und ist seitdem als Beisitzer und Verantwortlicher für den Bereich Heimatpflege in der Vorstandschaft. So schloss sich die Versammlung den Wünschen von Bürgermeister Sontheimer für „eine glückliche Hand“ bei den anstehenden Aufgaben an.

„Ihr habt euch einen gewünscht, der sich im Gau auskennt“, sagte Albert Sepp zu den Mitgliedern. Er baue auf Zusammenarbeit, auch mit den anderen Vereinen. Seinen Einstand nutzte er, um für die Teilnahme am Gaufest in Steingaden (Lechgau-Verband) am 15. Juli und kurz darauf in Rieden (Oberer Lechgauverband) sowie an der Trachtenwallfahrt nach Altötting zu werben.

Torwandschießen beim Dorffest mit Bällen aus Bananenblättern

Als neue Idee wird es beim Dorffest im August das Torwandschießen geben als Spendenaktion mit den Bällen, die afrikanische Kinder aus Bananenblättern basteln. Entschieden ist, dass die Schwanstoaner mit einem Wagen am großen Trachtenumzug beim Oktoberfest in München dabei sind. Schloss Neuschwanstein soll den Wagen zieren. Viel Planung und Arbeit bedeutet das ab sofort, um Schwangaus unverwechselbares Schmuckstück entsprechend darzustellen.

Einen neuen Maibaum stellt der Verein im nächsten Jahr auf, also muss im Herbst der jetzige abgebaut werden. Auch könnte, so die Idee des neuen Vorstands, das Fest am 1. Mai rund um den Maibaum stattfinden. Klar ist auch, dass sich bald ein Festausschuss zusammensetzen wird, um mit der Planung für das Gautrachtenfest in Schwangau in zwei Jahren zu beginnen.

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Artikelinfos
Veröffentlichung11.07.2007
Aktualisierung27.06.2011 16:15
OrtAllgäu
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