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24.09.2006 · Allgäu

„Wundforum“ will Lücken schließen

500 Experten bilden sich weiter - Große Anerkennung für Marktoberdorfer Veranstaltung

Marktoberdorf/Ostallgäu (af). - „Bitte macht weiter“: Ein größeres Lob kann es für eine Veranstaltung nicht geben. Rund 500 Ärzte, Pflegekräfte und Vertreter von Krankenkassen trafen sich zum inzwischen dritten Marktoberdorfer „Wundforum“. Der Wunsch der Fachleute zeigt aber auch, dass in der Wundbehandlung der Patienten offenbar in weiten Bereichen noch ein Defizit herrscht. Am 3. Oktober soll es nun ein „Wundforum“ eigens für Patienten geben. Das Marktoberdorfer Krankenhaus gilt als führend in der Wundbehandlung der Patienten. So ergriffen denn Dr. Michaela Knestele und Pflegedienstleiterin Theresia Müller auch erneut die Initiative und organisierten die dritte Auflage des „Wundforums“.

Schönste Stadt in Deutschland Vor allem aus dem südbayerischen und württembergischen Raum folgten die Fachkräfte der Einladung nach Marktoberdorf, wobei Bürgermeister Werner Himmer für den Tourismus die Werbetrommel rührte und von der schönsten Stadt in Deutschland sprach. Tatsächlich waren etliche Tagungsteilnehmer von der Umgebung angetan und erwägen einen Urlaub im Ostallgäu.

Aufmerksame Zuhörer Aber darum ging es beim „Wundforum“ nicht vorrangig. Vielmehr stand im Blick, wie Patienten bestmöglichst behandelt werden können. Ärzte beschäftigten sich unter anderem mit dem weiten Bereich der Nachsorge bei Verbrennungen bis hin zur plastischen Chirurgie, bei Pflegekräften standen das Wundmanagement und die Erwartungen des medizinischen Dienstes der Krankenkassen im Blickpunkt. Vor allem Vertreter von Krankenkassen hätten sich als aufmerksame Zuhörer erwiesen, berichtete Theresia Müller. Eine Kasse erwäge sogar, das Marktoberdorfer Konzept flächendeckend bundesweit umzusetzen. Inzwischen sei das „Wundforum“ von vielen Seiten anerkannt. So zahle die Industrie die hochkarätigen Referenten und über die Gebühren für die Stände im Foyer werde die Miete für das Modeon getragen. Eine solche Unterstützung und der Zuspruch der Experten „ist für uns jedes Mal ein neuer Motivationsschub“, sagt Theresia Müller. „Alle arbeiten Hand in Hand, und durch dieses Forum kommen alle auf den aktuellen Wissensstand.“Angesichts dessen fiel es den beiden Organisatorinnen nicht schwer, eine Zusage für das nächste „Wundforum“ zu geben. Es findet am 8. September 2007 wieder in Marktoberdorf statt.

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Artikelinfos
Veröffentlichung24.09.2006
Aktualisierung03.09.2007 11:36
OrtAllgäu
Schlagwörter
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