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17.04.2008 · Allgäu

Neuer Maibaum „hält ewig“

Brauchtum Trachtler holen 30-Meter-Baum

Schwangau | wil | „Der hält ewig.“ So urteilt Albert Sepp, der Vorsitzende der Schwangauer Trachtler, über den neuen Maibaum. Denn man habe den kürzlich verstorbenen Brauchtums-Kenner Pius Lotter befragt, wann der beste Zeitpunkt sei, um den Baum zu fällen.

Sechs Jahre lang stand der Maibaum mit dem Schwan als Krönung in der Dorfmitte. Nun wurde es Zeit für einen neuen, und der wird nach Einschätzung des Trachtler-Vorsitzenden Sepp mindestens ebenso lang stehen. Jetzt darf man es ja sagen: Im Hölzle bei der Gipsmühle wurde Andi Keck im Winter fündig. Am 1. Februar zog das geheime Kommando los, um den 30 Meter hohen Baum zu schlagen. Die Zeichen, für die Pius Lotter konsultiert wurde, hätten nicht besser sein können. Es herrschten die günstigsten Konstellationen im Zeichen des Schützen bei absteigendem Mond.

Nun liegt der gewaltige Stamm nicht mehr im Wald. Bestens bewacht wird er von den Trachtenfrauen geschmückt. Trachtenverein und Musik werden ihn am 1. Mai in festlichem Zug von der König-Ludwig-Straße ins Dorf führen.

Und da der Maifeiertag mit Christi Himmelfahrt zusammenfällt, ist ein großes Fest zu erwarten. Um 11 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung in Richtung Rathaus. Da er traditionell händisch aufgestellt wird, sind weitere Helfer willkommen. „Wenn sie a Lederhos und a weißes Hemd anhätten, wär’s passend“, sagt Albert Sepp.

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Artikelinfos
Veröffentlichung17.04.2008
Aktualisierung22.06.2011 16:26
OrtAllgäu
Schlagwörtermaibaum
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