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09.03.2015 · Marktoberdorf

Mehr Freiheit in Altenheimen in Marktoberdorf und Obergünzburg

Pflege · Im Marktoberdorfer Clemens-Kessler-Haus und im Senioren- und Pflegeheim Obergünzburg werden im Gegensatz zu früheren Jahren keine Bewohner mehr fixiert. Beide Einrichtungen gehen seit mehreren Jahren den Werdenfelser Weg. Einem Dementen könne man nicht erklären, warum man ihn fixiert, sagt Lieselotte Hempel, die Leiterin des Clemens-Kessler-Hauses. „Der bekommt Panik.“

Pflege von Senioren (Archivbild)
Pflege von Senioren (Archivbild) Bild: Oliver Berg (dpa)

Um Verletzungen beim Herausfallen aus dem Bett zu verhindern, gebe es verschiedene Möglichkeiten, sagt Luise Hartmann, die Pflegedienstleiterin des Senioren- und Pflegeheims Obergünzburg. Bei manchen Patienten, derzeit sieben, ordne der Arzt Bettseitenteile an. Für sehr unruhige Patienten, die zudem viel Platz benötigen würde das Pflegeheim sogenannte „Pflegenester“ herrichten.

Dazu werden zwei Matratzen nebeneinander auf den Boden gelegt. Alle anderen lägen in Niedrigbetten, die heruntergefahren werden und Verletzungen beim Herausfallen dadurch verhindern, sagt Hartmann. Auch das Clemens-Kessler-Haus setzt auf Niedrigbetten, sagt Hempel. Zudem lägen neben den Betten Sturzpräventionskissen, die die Folgen eines Sturzes vermindern.

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Artikelinfos
AutorFelix Blersch
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung09.03.2015
Aktualisierung15.03.2017 13:11
Ort Marktoberdorf
Schlagwörteraltenheim, bewohner, pflege, verletzung
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