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28.09.2011 · Buchloe

Klinikschließung: SPD Buchloe drängt auf Veröffentlichung des Gutachtens

Spekulationen sollen beendet werden

Politik · Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Ostallgäu, der auch Buchloe einschließt, hat sich mit der Entscheidung, die Klinik Marktoberdorf zu schließen, befasst. Dabei gelangten die Sozialdemokraten einhellig zu der Auffassung, dass es nun darauf ankomme, für Transparenz zu sorgen.

„Es ist höchste Zeit, die Spekulationen über den vermeintlichen oder tatsächlichen Inhalt des Kienbaum-Gutachtens zu beenden“, erklärte dazu Landtagsabgeordneter Dr. Paul Wengert.

Nach ausführlicher Diskussion beschloss der SPD-Vorstand einstimmig, den Vorsitzenden des Klinik-Verwaltungsrats, Oberbürgermeister Stefan Bosse, aufzufordern, das komplette Gutachten der Unternehmensberatung Kienbaum beispielsweise auf der Homepage des Unternehmens zu veröffentlichen.

Die Vorstandsmitglieder waren sich einig, dass die „sehr mangelhafte Transparenz in der Entscheidungsfindung“ einen wesentlichen Grund für den Vertrauensverlust gegenüber dem Verwaltungsrat der Kliniken darstellt.

Da es sich um ein öffentliches Unternehmen handle, das aus Steuermitteln finanziert werde, hätten die Bürger ein Recht darauf, den gesamten Inhalt des Gutachtens zu erfahren. „Wir können keinerlei Gründe ersehen, das Gutachten weiterhin geheim zu halten“, so die Unterbezirksvorsitzende Ilona Deckwerth.

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Artikelinfos
Autorbz
Veröffentlichung28.09.2011
Aktualisierung25.10.2013 14:58
Ort Buchloe
Schlagwörtergutachten, klinik, schließung
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