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14.11.2017 · Kaufbeuren

Kaufbeurer diskutieren über umstrittenen Moschee-Neubau

Planung · Der Kaufbeurer Stadtrat entscheidet in seiner Sitzung nächste Woche, ob und zu welchen Bedingungen die Stadt der türkisch-islamischen Kulturgemeinde ein Grundstück für einen Moschee-Neubau zur Verfügung stellen wird. Am Montagabend diskutierten das Vorhaben bei einer Bürgerversammlung rund 300 Besucher.

Geplante Moschee in Kaufbeuren
Der Plan für den Moschee-Neubau Bild: Türkisch-Islamische Kulturgemeinde

Im Zentrum der weitgehend sachlich geführten Debatte stand die Sorge vor Lärm und einer möglichen hohen Verkehrsbelastung im Kaufbeurer Norden, wo der Neubau in einem Gewerbegebiet entstehen könnte.

Zur Sprache kamen auch Bedenken angesichts der Gestaltung und wegen einer befürchteten politischen Einflussnahme der türkischen Regierung auf die Arbeit der Religionsgemeinde. Einige Besucher würden das 5000 Quadratmeter große Grundstück zudem lieber einem Unternehmen zur Verfügung stellen, da die Stadt nicht mit Gewerbeflächen gesegnet sei.

In der Bürgerversammlung gab es allerdings auch deutlichen Zuspruch. Gelobt wurde etwa die Offenheit und die Kompromissbereitschaft der Gemeinde, deren Vertreter neben Oberbürgermeister Stefan Bosse auf dem Podium vertreten waren.

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Artikelinfos
AutorAlexander Vucko
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung14.11.2017
Ort Kaufbeuren
Schlagwörtermoschee, planung, bürgerversammlung
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