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12.09.2007 · Allgäu

Information in geballter Form

Wundforum Über 600 Besucher im Modeon - Fachpublikum wertet Tag als vollen Erfolg

Marktoberdorf | az | Über 600 Besucher trafen sich im Modeon, um sich über den aktuellen Stand der modernen Wundbehandlung zu informieren. Zum vierten Mal veranstaltete Dr. Michaela Knestele, Oberärztin der Chirurgie am Klinikum Marktoberdorf und Leiterin der Wund- und Fußambulanz, am Samstag das von ihr 2004 ins Leben gerufene Wundforum Marktoberdorf.

Die Fortbildungsveranstaltung für Ärzte, Pflegekräfte und medizinisch Interessierte, die traditionell im Herbst stattfindet, gehört mittlerweile zu den größten Informationsveranstaltungen im Bereich der modernen Wundbehandlung in Süddeutschland. Experten vermitteln hier in konzentrierter Form den aktuellen Wissensstand zur Behandlung chronischer Wunden.

Neue Entwicklungen der Diagnostik

Neue Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge in der Behandlung chronischer Wunden wurden an diesem Tag in zahlreichen Vorträgen dargestellt und diskutiert. Experten aus dem Klinikum Marktoberdorf und aus ganz Deutschland, Österreich sowie aus der Schweiz stellten Standards und neue Entwicklungen vor. Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die zurzeit vorhandenen Fortbildungsangebote.

Fachübergreifende Themen wie etwa psychiatrische und psychologische Hintergründe bei chronischen Wunden oder Referate zur richtigen fotografischen Wunddokumentation und die Erlebnisse eines Angehörigen bei der Betreuung eines Patienten mit diabetischem Fußsyndrom komplettieren das breite und sehr praktisch ausgerichtete Informationsangebot.

Dr. Knestele engagiert sich seit 15 Jahren für Patienten mit chronischen Wunden. Die von ihr gegründete Fuß- und Wundambulanz gehört mittlerweile zu einer festen Größe in der modernen Wundbehandlung sowohl im ganzen Allgäu als auch überregional. Jährlich werden in ihrer Schwerpunktabteilung am Klinikum Marktoberdorf über 1500 Patienten stationär und ambulant betreut.

Weite Anfahrtswege in Kauf genommen

Teilweise nehmen die Betroffenen und ihre Angehörigen Anfahrtswege von bis zu 200 Kilometern in Kauf, um sich bei Dr. Knestele vorzustellen. Entsprechend kamen die Teilnehmer des 4. Wundforums Marktoberdorf aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. Besonders freute die Initiatorin, dass fast 100 Besucher aus dem Großraum München den Weg nach Marktoberdorf gefunden hatten.

Erschöpft aber hoch zufrieden

Am Ende der Veranstaltung waren Besucher wie Referenten nach acht Stunden geballtem Informationsaustausch erschöpft aber hoch zufrieden. Auch die zahlreichen nationalen und internationalen Teilnehmer der Industrieausstellung waren von der Veranstaltung begeistert. Teilweise konnten sie die Besucher nicht mehr mit Informationsmaterialien oder Produktmustern versorgen. Nach diesem sehr gelungen 4. Wundform Marktoberdorf freuen sich alle Beteiligten schon auf das am 6. September stattfindende Jubiläumsforum im nächsten Jahr in Marktoberdorf.

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Artikelinfos
Veröffentlichung12.09.2007
Aktualisierung03.06.2011 16:12
OrtAllgäu
Schlagwörter
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