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22.02.2013 · Kaufbeuren

Geothermie-Forschungsprojekt bringt Kaufbeurer Politiker zum Beben

Stadträte fürchten Folgen möglicher chemischer Reaktionen und Erschütterungen

Geothermie · Das Forschungsvorhaben auf dem Geothermie-Bohrfeld bei Mauerstetten hat bei etlichen Stadträten in Kaufbeuren Sorge ausgelöst. Politiker quer durch alle Gruppierungen fürchten, dass es zu chemischen Reaktionen und Erschütterungen kommen könnte.

Geothermie und Hawe
Die Stadtpolitik begegnet dem geplanten Forschungsprojekt auf dem Geothermie-Bohrfeld (Vordergrund) mit Skepsis. Bild: Mathias Wild
„Ich bin nicht begeistert“, meinte Karl-Georg Bauernfeind (CSU), der sich damit sogar mit Helga Ilgenfritz von der SPD einig war.

Sie wies auf zahlreiche Risiken hin und verlangte, dass Exorka bei Schäden mit dem eigenen Betriebsvermögen hafte und neben Gebäudeschäden auch Gefährdungen von Menschen berücksichtigt werden müssten. Bernhard Pohl (FW) wollte sichergestellt wissen, dass Risiken für das Trinkwasser ausgeschlossen sind.

Nachdem bisher auf dem Bohrfeld kein heißes Tiefenwasser zur Energiegewinnung gefunden worden ist, soll nun mit einem Forschungsprojekt Abhilfe geschaffen werden.

Das Unternehmen Exorka will dafür mit hydraulischem Druck in 4000 Metern Tiefe Gesteinsschichten aufbrechen, um mögliche Wasservorkommen zu erschließen.

 


 

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Artikelinfos
Autoralexander vucko
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung22.02.2013
Aktualisierung17.04.2013 08:55
Ort Kaufbeuren
Schlagwörterforschung, stadtrat, reaktion, wasser
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