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24.10.2007 · Allgäu

Erntezeit beim Aufstand der Zwerge

Mit Bantam-Mais gegen Gentechnik

Nesselwang | az | Erntezeit für die Mitglieder der Bürgerinitiative „Zwergenaufstand“ in Nesselwang. Ihre Maiskolben verspeisten sie entweder gleich vor Ort oder nahmen sie mit nach Hause. „Im nächsten Jahr kann dann jeder seinen eigenen Bantam-Mais aussäen“, forderte die Initiatorin Renate Marek die Erntehelfer auf. „Somit machen wir unsere Gärten zu gentechnikfreien Zonen und 'pflanzen' ein Zeichen für Gentechnik freie Lebensmittel.“

Wie berichtet, hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative aus Nesselwang und Pfronten den Mais im Juni auf einem Acker am Ortsrand von Nesselwang angepflanzt, um ein Zeichen gegen Gentechnik zu setzen. Bantam-Mais ist samenfest, also zum Nachbau geeignet, und muss gegen den Flug von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen geschützt werden. Trotz der späten Pflanzung und des ungünstigen Wetters konnte nun eine kleine Ernte „eingefahren“ werden. Die Geschichte von der Maus Frederic, vielen noch aus der Kindergartenzeit bekannt, sowie ein Erntelied und Erntetänze, angeleitet von Gudrun Gmelch, bildeten den Abschluss der fröhlichen Ernteaktion.

Einen Film, der während der Aktion „Genfrei gehen“ von Rapunzelchef Josef Wilhelm gedreht wurde, wollen die Engagierten zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam anschauen.

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Artikelinfos
Veröffentlichung24.10.2007
Aktualisierung04.06.2011 02:46
OrtAllgäu
Schlagwörter
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