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12.01.2018 · Scheidegg

Eine Gruppe Scheidegger wünscht sich einen Bestattungswald

Initiative · Was geschieht nach dem Tod mit dem Leichnam: Soll er in einem Sarg tief in die Erde gelegt werden oder eingeäschert in einer Urne hinter einer Marmorplatte verwahrt? Eine Gruppe von Scheideggern hat sich für einen anderen Weg entschieden.

Wald
Die genaue Gestaltung des Bestattungswalds steht noch nicht fest. Die Initiatoren überlegen derzeit, ob es schönere Möglichkeiten gibt als Tafeln aus Metall. Bild: Ralf Lienert

Die Männer und Frauen wollen ihre letzte Ruhe zwischen Buchen und Tannen in ihrer Heimat finden und wünschen sich für ihre Angehörigen einen Erinnerungsort in einem Waldstück mit Blick auf die Berge.

Rund um die Bäume sollen kleine Metalltäfelchen an die Verstorbenen erinnern – keine Grabsteine, keine Blumen. Der Scheidegger Klaus Kirst hat ein Projekt ins Leben gerufen, um einen solchen Ruhehain in der Marktgemeinde zu gründen.

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Artikelinfos
AutorDavid Specht
QuelleDer Westallgäuer
Veröffentlichung12.01.2018
Ort Scheidegg
Schlagwörterbestattung, tod, wald
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