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17.02.2017 · Kempten

Döner vor Gericht: Imbiss-Besitzer in Kempten geht juristisch gegen Straßenverkaufsverbot vor

Rechtsstreit · Das Döner-Essen in Kempten kommt vor Gericht: Der Inhaber eines Imbisses in der Kronenstraße klagt vor dem Verwaltungsgericht gegen eine Auflage der Stadtverwaltung, dass seine Kunden die Döner nach einem Umzug in neue Räume nachts in der Gaststätte essen müssen.

Rathaus Kebap
Rathaus KebapBild: Martina Diemand

Ein Straßenverkauf nach 22 Uhr wurde aufgrund von Anliegerbeschwerden über Ruhestörungen verboten.

Anlieger hatten Unterschriften gesammelt, da Imbissbesucher wiederholt bis kurz vor Schließung des Imbisses morgens um fünf Uhr während der Essensbestellung Autos mit laufenden Motoren in der Kronenstraße stehen ließen und es zu lautstarken Unterhaltungen kam.

Die Verwaltung hatte zunächst keine Handhabe, da der Imbiss genehmigt ist und es in Kempten mit einer Ausnahme einer Putzstunde zwischen fünf und sechs Uhr morgens keine Sperrstunde für Gaststätten gibt. Die Imbissbesitzer wollen allerdings in größere Räume im selben Haus umziehen und dadurch war der Weg für eine behördliche Auflage frei.

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Artikelinfos
AutorPeter Januschke
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung17.02.2017
Ort Kempten
Schlagwörterdöner, imbiss, gericht
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