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14.09.2017 · Immenstadt

Bürger fordern Konsequenzen nach tragischem Unfall in Immenstadt

Verkehr · Auch zwei Wochen nach der Tragödie beschäftigt die Bürger der schreckliche Unfall. Neben der Trauer um den Tod der vier Menschen werden Rufe nach Konsequenzen laut. Gefordert wird ein Tempolimit auf der gesamten Strecke von Immenstadt hoch zum Ortsteil Zaumberg.

Zaumberg 70
Bis oberhalb des Hotels Rothenfels an der Einmündung nach Immenstadt-Bühl ist die Missener Straße auf Tempo 70 begrenzt. Ab der ersten Kurve bis Zaumberg darf 100 gefahren werden. Bild: Franz Summerer

Wenn die Geschwindigkeit auf Tempo 70 begrenzt und dies auch konsequent überwacht wird, würde die bei Motorradfahrern beliebte Rennstrecke ihre Anziehungskraft verlieren. Und die Autofahrer wären kaum davon betroffen, weil auf der kurvigen Straße sowieso nicht viel schneller gefahren werden kann. Doch die Behörden sehen den Fall anders.

Wie berichtet, hatte ein 24-Jähriger auf Höhe des Freibads die Kontrolle über sein Motorrad verloren. Vier Menschen kamen bei dem tragischen Unfall ums Leben.

Eine Unfallhäufung an dieser Stelle ist nicht der Fall, sagen übereinstimmend Friedbert Steigerwald von der Polizeiinspektion Immenstadt und Thomas Hanrieder vom Staatlichen Bauamt.

Vergangenes Jahr gab es dort nur einen Unfall von einem Motorradfahrer mit einem Leichtverletzten und heuer – bis zu dem schrecklichen Unfall vor zwei Wochen – ebenfalls nur einen mit einem Leichtverletzten. Der letzte schwere Unfall, bei dem laut Steigerwald ein Motorradfahrer getötet wurde, war 2013.

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Artikelinfos
AutorFranz Summerer
QuelleAllgäuer Anzeigeblatt
Veröffentlichung14.09.2017
Ort Immenstadt
Schlagwörterunfall, konsequenz, tempolimit, motorrad
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