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26.01.2017 · Brüssel

Lambsdorff: Schulz` Eintreten für Eurobonds könnte Wahlkampf belasten

Der stellvertretende Präsident des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), sieht das Eintreten von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für Eurobonds als Belastung für den SPD-Bundestagswahlkampf.

"Im Bundestagswahlkampf könnte Schulz seine positive Haltung für Eurobonds auf die Füße fallen", sagte Lambsdorff der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Es sei nicht ausgeschlossen, dass die EU sich im Frühjahr wieder mit der Finanzierung Griechenlands befassen müsse, sagte Lambsdorff.

In Deutschland vertrete aber außer den Grünen keiner die Ansicht, dass eine Vergemeinschaftung der Schulden über Eurobonds richtig sei. "Für Schulz könnte das die Frage aufwerfen, ob er als Kanzler die Interessen Deutschlands und der deutschen Steuerzahlers wahren kann."

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Autordts
QuelleDeutsche Textservice Nachrichtenagentur
Veröffentlichung26.01.2017
Aktualisierung03.02.2017 04:32
Ort Brüssel
Schlagwörterdeu, eu, wahlen
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