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04.01.2018 · Frankfurt/Main

FDP-Fraktionsvize Theurer fordert Deutschen als EZB-Präsident

Die FDP fordert, dass ein Deutscher nächster Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) werden soll.

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer sagte der "Bild" (Donnerstagsausgabe): "Ein deutscher EZB-Präsident wäre sicherlich ein starkes Signal für eine solide Geldpolitik in Europa." Zur Begründung sagte Theurer: "In Deutschland war es immer politischer Konsens, dass der Euro genauso hart wie die D-Mark werden und bleiben muss. Mit der Politik des `ultralockeren Geldes` durch den jetzigen EZB-Präsidenten Mario Draghi wurde dieser Grundsatz vor allem auf Kosten der deutschen Sparer immer mehr aufgeweicht." Als mögliche Kandidaten brachte Theurer Bundesbankchef Jens Weidman und den früheren EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark ins Gespräch.

Sie seien "erfahrene und international anerkannte Experten" für den Posten. Die Amtszeit des bisherigen EZB-Präsidenten Mario Draghi endet im Herbst 2019.

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Autordts
QuelleDeutsche Textservice Nachrichtenagentur
Veröffentlichung04.01.2018
Aktualisierung11.01.2018 04:33
Ort Frankfurt/Main
Schlagwörterdeu, finanzindustrie
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