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14.12.2016 · Deutschland

Neues EU-Recht bringt Reisebüros auf die Palme: Meinungen aus Immenstadt und Marktoberdorf

Die ab 2018 geltende neue Pauschalreisenrichtlinie könnte den Urlaub teurer und bürokratischer machen. Branchenverband will mit einer Petition die Umsetzung der Verordnung in Deutschland stoppen.

Petition · Viele der 10.000 Reisebüros in Deutschland laufen Sturm gegen die ab Mitte 2018 geltende neue EU-Pauschalreisenrichtlinie. Denn die Betreiber der mittelständischen und meist inhabergeführten Reisebüros befürchten gravierende Nachteile für sich – und auch für die Kunden.

Unterschriftenlisten für eine Petition gegen die neue EU-Pauschalreisenrichtline.
Die Immenstädter Reisebüro-Inhaberin Susanne Krach mit Unterschriftenlisten für eine Petition gegen die neue EU-Pauschalreisenrichtline. Bild: Stefan Binzer

Ziel der neuen Verordnung ist ein besserer Verbraucherschutz und die Gleichstellung von im Internet oder in Reisebüros gebuchten Pauschalreisen.

In der Praxis bedeute dies jedoch einen viel höheren bürokratischen Aufwand und somit erhöhte Kosten, die die Reisebüros zum Teil wieder an ihre Kunden weitergeben müssten. Der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) hat deshalb eine Unterschriftenaktion gestartet, die noch bis kommenden Montag läuft.

Insgesamt sind 50.000 Unterschriften nötig für eine Petition an den Deutschen Bundestag, der dadurch aufgefordert wird, die neue EU Pauschalreisenrichtlinie nicht in nationales Recht umzusetzen.

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Artikelinfos
AutorStefan Binzer
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung14.12.2016
Aktualisierung13.06.2017 12:35
Ort Deutschland
Schlagwörterpetition, recht, reisebüro, eu
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