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04.12.2017 · Oberallgäu/Kempten

Bis zum einheitlichen Bustarif im Oberallgäu und Kempten dauert es noch

Nahverkehr · Zusammenarbeit trotz Konkurrenz: Der Allgäuer Nahverkehrsgesellschaft Mona haben sich vier weitere Busunternehmen angeschlossen. Damit kooperieren jetzt 17 Firmen aus Kempten, dem Oberallgäu sowie dem Ostallgäu miteinander.

Bus Waltenhofen
Wer im Grenzgebiet zwischen dem Oberallgäu und der Stadt Kempten in den Bus steigt, muss sich - je nachdem, in welche Richtung er fährt - mit zweierlei Tarifsystemen auseinandersetzen. Bild: Martina Diemand

Bislang hat die 2014 gegründete Gesellschaft vor allem zahlreiche interne Aktivitäten entfaltet. Jetzt wurden zwei Projekte auf den Weg gebracht, die 2019 den öffentlichen Nahverkehr grundlegend nach vorne bringen sollen: statt der derzeit regional höchst unterschiedlichen Fahrpreise ein einheitliches Tarifsystem sowie die Möglichkeit, Tickets über das Handy elektronisch zu kaufen.

In Kempten und in Kaufbeuren ist der Fahrpreis in Bussen davon abhängig, wie viele Ortszonen jemand durchfährt. Im Oberallgäu dagegen gibt es einen sogenannten Streckentarif, der Preis orientiert sich an den gefahrenen Kilometern.

Für Kunden, sagte Mona-Geschäftsführer Herbert Beck bei einer Pressekonferenz, sei im Vorfeld kaum absehbar, wie teuer eine Fahrt wird, „selbst die Beschäftigten tun sich schwer mit diesem System“.

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Artikelinfos
AutorPeter Januschke
QuelleAllgäuer Anzeigeblatt
Veröffentlichung04.12.2017
Ort Oberallgäu/Kempten
Schlagwörterbus, tarife, nahverkehr, gesellschaft
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