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13.09.2017 · Lindau

Lindauer Vizepräsident des Deutschen Eishockey Bundes wünscht sich offenen Dialog mit Schiedsrichtern

Eishockey · Für die Schiedsrichter bringt eine neue Saison meist auch Änderungen mit sich. So hat die DEL einen neuen Leiter des Schiedsrichterwesens bestellt, der eng mit DEB in der Aus- und Weiterbildung der DEL-Schiedsrichter kooperiert. Diese liegt dem Verband derzeit besonders am Herzen. Denn: Kritik an Schiedsrichtern gibt es auch im Eishockey immer wieder.

Schiedsrichter beim ECDC Memmingen Spiel
An den Entscheidungen von Eishockey-Schiedsrichtern gibt es immer wieder Kritik. Bild: Uwe Fuchs

Wie sie übermittelt wird, stößt Marc Hindelang, Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), sauer auf. „Junge Schiedsrichter beginnen auf Landesebene. Das ist hartes Brot, denn was bei Nachwuchsspielen teilweise abgeht – unter anderem von Spielereltern – ist oft unterste Schublade“, berichtet der Lindauer Hindelang. Beschimpfungen seien hier an der Tagesordnung.

Dennoch: Grundsätzlich plädiert er für einen offenen Dialog zwischen allen Beteiligten. Praktisch aber äußern sich Schiedsrichter kaum zu Entscheidungen, sondern verweisen an den Verband. Hindelang fordert daher zu allererst einen respektvollen Umgang und auch Sachkenntnis. Selbst bei Vereins-Offiziellen, inklusive Trainern, herrsche teilweise „eine erschreckende Regel-Unkenntnis“.

Manche Fragen an Schiedsrichter würden sich bei tieferem Eintauchen in die Materie also erübrigen, meint er. Und dennoch: „Schlussendlich sollte es letztlich immer die Entscheidung des Schiedsrichters selbst bleiben, ob er etwas sagen möchte oder nicht. Da gilt für mich gleiches Recht für alle. Es erklärt ja auch nicht jeder Spieler jeden Fehlpass der Presse.“

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Artikelinfos
AutorManuel Weis
QuelleAllgäuer Zeitung
Veröffentlichung13.09.2017
Ort Lindau
Schlagwörtereishockey, kritik, entscheidung, regeln
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