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12.09.2017 · Füssen

EV Füssen trotz Niederlage zufrieden mit erstem Härtetest

Eishockey · Der erste Härtetest fiel für den EV Füssen durchaus positiv aus. Zwar unterlag man dem neuen Oberligisten ECDC Memmingen vor knapp 800 Zuschauern in eigener Halle mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1), war über weite Strecken aber die schnellere und druckvollere Mannschaft. Füssen spielte homogen mit vier Reihen, und bekam eigentlich nur Probleme, wenn der erste Block der Maustädter auf dem Eis war.

EV Füssen
EV FüssenBild: Heiko Köhntopp

Die Anfangsphase sah ein deutliches Chancenplus für den EVF, allerdings zeigte sich Memmingens Torhüter Florian Neumann stets auf dem Posten. Schmid, Besl und Oppenberger hatten die besten Möglichkeiten, erst nach 13 Minuten musste Füssens Goalie Andi Jorde gegen Rott erstmals eingreifen. Als Florian Simon auf der Strafbank Platz nehmen musste, wurde der Rückkehrer aus Pfronten gleich mehrmals gefordert, vor allem Gäste-Neuzugang Petr Haluza ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen. Keller und Schmidt hatten danach weitere gute EVF-Möglichkeiten, ehe es mit einem 0:0 in die Drittelpause ging.

Im zweiten Abschnitt war Memmingen deutlich besser im Spiel, und nach nur 10 Sekunden scheiterte Huhn denkbar knapp an Jorde. Als Simon erneut auf das Sünderbänkchen musste, hatte Besl mit einem Unterzahlbreak die große Chance zur EVF-Führung, aber auch er blieb nur zweiter Sieger. Als danach Bühler, Meier und Neuber weitere gute Möglichkeiten bekamen, lag das 1:0 für die Heimmannschaft ebenso in der Luft. Allerdings erholte sich der Oberligist wieder, und traf nach einer größeren Druckphase in der 33. Minute durch einen schönen Move von Haluza (Miettinen, Kubail) seinerseits zur Führung. In der 38. Spielminute dann bereits die entscheidende Phase der Begegnung. In Überzahl setzte Füssens Velebny die Scheibe per Schlagschuss ans Lattenkreuz, kurz darauf unterlief dem EVF ein Fehler im Spielaufbau, und diesen nutzte Kirsch zum 0:2. Fast genau eine Minute später durfte aber auch der Füssener Anhang einmal jubeln, Maxi Schorer staubte nach einem Sololauf von Newhook zum Anschlusstreffer ab.

Im letzten Drittel hatte diesmal Füssen gleich eine Riesenchance, Meier scheiterte aber am Pfosten. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem Andi Jorde zwei Alleingänge von Piskor entschärfte. Auf der anderen Seite scheiterte der bestens freigespielte Dressel an der Lattenunterkante, und Holzmann nach einem Solo am gegnerischen Goalie. Gegen Ende schlichen sich auch einige Härten im Spiel ein, insgesamt blieb aber alles im Rahmen, und nachdem Jorde zugunsten eines sechsten Feldspielers eingetauscht wurde, machte Piskor (Miettinen, Benda) mit seinem 1:3 ins leere Gehäuse alles klar.

Thomas Zellhuber (Trainer EVF): „Auf Grund unseres Leistungsstandes in der Vorbereitung können wir mit dem Spiel sehr zufrieden sein. Das Team hat die Sachen, die wir vorgaben, richtig umgesetzt. Wir haben durchgehend mit vier Reihen gespielt, bisher immer nur mit drei. Da benötigt man eine entsprechende Wechseldisziplin. Diese Umstellung wurde sehr gut bewerkstelligt, und zeigt auch den Zusammenhalt in der Mannschaft.“

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Artikelinfos
AutorMichael Lang (Pressemitteilung)
QuelleEV Füssen
Veröffentlichung12.09.2017
Ort Füssen
Schlagwörtereishockey, niederlage, oberliga
EV FüssenDossier
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