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14.11.2017 · Oberallgäu

Historiker Otto Nübel beschäftigt sich mit der evangelischen Kirche im Oberallgäu während der Zeit des Nationalsozialismus

Geschichte · Noch immer liegt manches im Dunkeln, was Deutschlands dunkelste Zeit betrifft. Das macht ein Vortrag von Otto Nübel deutlich. Der promovierte Wirtschaftshistoriker hat sich mit der evangelischen Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt.

Lutherbibel 1717
„Gott, unser Beystand“ heißt es in dieser Bibel aus dem „Zweyten Evangelischen Jubel-Jahre 1717“: Das Buch schmückt die Ausstellung „Luthers Spuren“ in Immenstadt. Bild: Klaus Schmidt

Ausgangspunkt der Forschung war die Oberstdorfer Christuskirche. Nübel bezog aber auch das gesamte Dekanat Kempten mit ein. Seine Erkenntnisse über die Ereignisse in Immenstadt, aber auch in Kempten, stellte er anlässlich der Ausstellung „Luthers Spuren“ im Immenstädter Museum Hofmühle vor.

Dabei fördert er Interessantes zutage, betont aber, dass noch viele Fragen unbeantwortet seien. So hat Otto Nübel zum Beispiel aus jener Zeit ein radikales Programm in Immenstadt gefunden, das fordert, den „dem deutschen Volk aufgezwungenen art- und wesensfremden christlichen Glauben auszurotten“.

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Artikelinfos
AutorKlaus Schmidt
QuelleAllgäuer Anzeigeblatt
Veröffentlichung14.11.2017
Ort Oberallgäu
Schlagwörtergeschichte, historiker, kirche, nationalsozialismus
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