Relegation
TV Erkheim II steigt in Kreisklasse auf

Die zweite Mannschaft des TV Erkheim (TVE) spielt in der kommenden Saison in der Kreisklasse. Sie bezwang im zweiten und entscheidenden Relegationsspiel in Kammlach den SC Unterrieden (SCU) mit 4:2. Die 920 zahlenden Zuschauer erlebten in der zweiten Spielhälfte eine spannende Begegnung, in der Erkheim einen 0:2-Rückstand noch drehen konnte. Dreifacher Erkheimer Torschütze war Rainer Jöchle.

In der ersten Hälfte spielte der SCU zielstrebiger und ließ auch den Ball besser laufen, während der TVE nicht an die im ersten Relegationsspiel gebotene Leistung herankam. In der 18. Minute fiel dann das 1:0 für den SCU, als Ibis aus etwa 25 Metern abzog und den Ball knapp unter die Querlatte jagte. Etwa eine Viertelstunde später schlug Dodig eine Flanke über die TVE-Abwehr hinweg, und Ellenrieder köpfte zum 2:0 ein. Kurz vor der Halbzeit stand dem TVE das Glück zur Seite, als nach einem Missverständnis in der Abwehr der Ball von einem SCU-Stürmer nur an den Pfosten ging.

Pech bei Freistoß

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der SCU bei einem Freistoß erneut Pech, als der Ball die Querlatte traf. Rainer Jöchle gelang schließlich in der 61. Minute aus dem Getümmel heraus der Anschlusstreffer, wobei der Ball abgefälscht wurde und über den Torwart hinweg ins Tor ging. Nun wachte Erkheim auf, erhöhte den Druck und die SCU-Abwehr wurde immer stärker gefordert. Die Erkheimer Zuschauer standen hinter ihrer Mannschaft und feuerten sie mit << Auf gehts Erkheim, kämpfen und siegen >> lautstark an. Den Erkheimer Ausgleich erzielte in der 71. Minute SCU-Abwehrspieler Matthias Wilhelm, der den Ball nach einer Hereingabe unglücklich ins eigene Tor beförderte. Erkheim hatte nun mehrere Chancen, in Führung zu gehen, die schließlich Jöchle in der 83. Minute mit einem schönen Heber aus etwa 20 Metern über den zu weit vor dem Tor stehenden Torhüter ins lange Eck erzielte.

Unterrieden setzte nun alles auf eine Karte und setzte den TVE nochmals kräftig unter Druck.

Kurz vor Schluss parierte Erkheims Torhüter einen Schuss glänzend. In der Nachspielzeit wurde Jöchle mit einem weiten Pass bedient, lief alleine auf das Tor zu und schob den Ball am Torhüter vorbei zum viel umjubelten 4:2-Endstand ins Netz. << Wir haben in der ersten Hälfte übernervös agiert, waren in der zweiten Halbzeit aber konditionell in der Lage, das Spiel noch zu wenden. Der Aufstieg in die Kreisklasse nach zwei Relegationsspielen ist das i-Tüpfelchen nach einer tollen Saisonleistung >>, freute sich Erkheims Trainer Georg Spallek nach dem Spiel. (kmi)

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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