Marktrat
Ziegelwerk Klosterbeuren plant weiteren Lehmabbau

Das Ziegelwerk Klosterbeuren will mindestens 100000 Kubikmeter unbrauchbaren Sand umschichten, um brauchbares Lehmmaterial abbauen zu können. Dazu ist nach Angaben von Babenhausens Bürgermeister Otto Göppel «auch die Einbeziehung einer bisher nicht überplanten kleinen Fläche im nördlichen Kuppenbereich notwendig». Der vorliegende Abbauantrag stellt zudem eine Änderung zum bisher genehmigten Abbaubereich dar, womit laut Göppel «eine geringfügige Vergrößerung der Abbaufläche verbunden ist». Die Räte stimmten dem Antrag des Unternehmens schließlich zu.

Das gesamte Abbaugebiet umfasst eine Fläche von etwas mehr als 61 Hektar. Diese Fläche soll um rund 14000 Quadratmeter erweitert werden, um weiterhin die funktionellen Abbauabläufe gewährleisten zu können. Die betroffene Fläche ist mit Fichten, Laubgehölzen und in den Randzonen auch mit Wildsträuchern bewachsen. Um das Material umzuschichten, ist es notwendig, den Baum- und Gehölzbestand zu roden. << Eine im Grenzgebiet stehende Eiche soll jedoch erhalten werden >>, so der Bauwerber.

Die anfallenden großen Mengen unbrauchbaren Materials werden jeweils von Westen nach Osten abgebaut und in den Bereichen zur Rekultivierung eingebaut, in denen der Lehm vorher abgebaut wurde. Die Abbausohle bleibt - wie im Tekturplan aus dem Jahr 2011 festgelegt - unverändert. Die Böschungen werden durch den Einbau des unbrauchbaren Materials angepasst und ihre Neigung vor Ort festgelegt.

25700 Quadratmeter zusätzliche Fläche

Das bisherige Rekultivierungskonzept ändert sich nur geringfügig. Die neu aufzuforstenden Bereiche nehmen jetzt eine zusätzliche Fläche von 25700 Quadratmetern ein. Da für die Rodung ein naturschutzfachlicher Ausgleich erforderlich ist, wird zusätzlich zu den Rekultivierungsmaßnahmen eine Fläche von 11650 Quadratmetern außerhalb des Staatsforstes wieder aufgeforstet.

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