Runder Tisch
Wiesen und Gehwege in Babenhausen sollen sauber bleiben

Die Hinterlassenschaften von Hunden auf Gehwegen, Grünflächen und Spielplätzen haben in der Vergangenheit in Babenhausen häufig für hitzige Diskussionen gesorgt.

Deshalb organisierte der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Babenhausen (FVV) jetzt zusammen mit der Marktgemeinde einen Runden Tisch für alle Hundebesitzer. Mehr als 20 «Herrchen und Frauchen» sowie Vertreter der Landwirtschaft und Anwohner kamen zu der Veranstaltung.

Bürgermeister Otto Göppel appellierte wiederholt an die Hundehalter, mit kleinen Plastiktütchen die Hinterlassenschaften ihrer Hunde zu entfernen. Göppel wies auch auf die Satzung der Marktgemeinde hin, wonach es eine Hundekot-Entsorgungspflicht für Hundehalter gebe. Der Kot müsse im eigenen Restmüll entsorgt werden und nicht in öffentlichen Abfalleimern neben «schön gelegenen» Parkbänken. Wer sich wiederholt nicht an die Satzung halte, könne mit einer Geldbuße von bis zu 2000 Euro betraft werden.

Landwirt Lorenz Nägele wies eindringlich auf die Folgen der Verunreinigung von Weiden und Futterflächen außerhalb des Ortes hin: «Das geht messbar in die Nahrungsmittelkette und ist dann auch in der Milch unserer Kühe. Das kann doch auch kein Hundebesitzer wollen.»

Die anwesenden Hundefreunde schlugen vor, auf den bekannten Wegen am Ortsrand zusätzlich zu den normalen Abfallbehältern eigens für Hundekotbeutel zusätzliche Körbe aufzustellen. Das würde die Schwelle bei den bisher uneinsichtigen Hundehaltern senken. Göppel machte daraufhin auf die zusätzlichen Kosten aufmerksam, schließlich müssten die Körbe nicht nur aufgestellt, sondern auch regelmäßig geleert werden.

«Für alle tragbarer Kompromiss» vorgestellt

Hundebesitzer Hubert Rendle schlug schließlich einen «für alle tragbaren Kompromiss» vor: Die anwesenden Hundehalter, die beim Gassigehen häufig auf andere Hundehalter träfen, sollten diese zum Umdenken anregen. «Wenn wir uns in drei Monaten wieder treffen und jeder von uns bis dahin nur zwei weitere Hundehalter auf unsere Seite bringt, haben wir schon viel erreicht.

» Karin Wolfgram ergänzte, geschädigte Anwohner sollten Hundehalter ansprechen: «Für eine gedeihliche Nachbarschaft ist es besser, miteinander zu reden, bevor man Anzeige erstattet.»

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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