Wanderausstellung mit Tipps für Bauherren und Wohnungssuchende

Tipps und Anregungen erhalten Bauherren und Wohnungssuchende von der Wanderausstellung Wie wohnen? Wo leben? Flächen sparen – Qualität gewinnen, die vom 26. Juli bis 26. August im Foyer des Landratsamts Unterallgäu in Mindelheim zu sehen ist.

Die meisten suchen eine ruhige Lage mit viel Grün, mit Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Kindergarten und Schule um die Ecke und der Möglichkeit, schnell mit dem Fahrrad am Abend ins Kino oder die Kneipe zu fahren – also nach Anforderungen, die scheinbar nicht vereinbar sind.

Aber: Auch innerhalb der Städte und Dörfer wird vermehrt attraktiver Wohnraum geschaffen – lebendiges Wohnumfeld, Infrastruktur und Freizeiteinrichtungen inklusive. Moderne flexible Grundrisse, Terrasse, Balkon oder Gartenanteil und oftmals ein aufgewertetes Wohnumfeld bringen neue Attraktivität in die Ortskerne.

Im Rahmen der Ausstellung ermöglichen interaktive Computerprogramme beispielsweise die Berechnung des persönlichen Zeit- und Kostenaufwands für die täglichen Wege. An vier Bildschirmstationen schildern Familien aus verschiedenen Wohnlagen ihren täglichen Wege- und Zeitaufwand.

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Die Ausstellung wurde im Auftrag des Umweltministeriums in Kooperation mit der Obersten Baubehörde im Innenministerium und den Auftragnehmern Bund Naturschutz, Bayerische Architektenkammer und Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) erstellt und mit Mitteln des Umweltfonds finanziert.

Sie ist Teil des Aktionsprogramms des Bündnis zum Flächensparen. Dem Bündnis gehören 41 Bündnispartner an, darunter neben den maßgeblichen Ministerien für Umwelt und des Innern auch die kommunalen Spitzenverbände, die Kirchen, Universitäten, Architekten-, Planer- und Umweltverbände sowie Wirtschaftsunternehmen.

Die Bündnispartner haben sich zum sparsamen Umgang mit Böden verpflichtet und dazu, das Bewusstsein für das Flächensparen in ihrem Einflussbereich zu fördern. Ein Aktionsprogramm mit 72 Einzelaktionen befindet sich hierzu in Umsetzung.

Ziel ist es, den derzeitigen Flächenverbrauch von 16,4 ha pro Tag dauerhaft zu reduzieren und Bayerns wertvolle Böden und Landschaften zu erhalten.

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