Special Wirtschaft im Allgäu SPECIAL

Wirtschaftspläne für die Heime
Unterallgäuer Kreis-Seniorenwohnheime schreiben wohl auch heuer schwarze Zahlen

Das Unterallgäu betreibt drei Seniorenwohnheime. (Symbolbild)
  • Das Unterallgäu betreibt drei Seniorenwohnheime. (Symbolbild)
  • Foto: sabinevanerp von Pixabay
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Die Seniorenwohnheime des Landkreises werden wohl auch dieses Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben: Darüber informierte Ara Gharakhanian, Leiter des Sachgebiets "Senioreneinrichtungen des Landkreises" am Landratsamt, nun im Ausschuss für Personal und Soziales des Unterallgäuer Kreistags. Dort stellte er die diesjährigen Wirtschaftspläne für die Heime vor. Demnach werden diese heuer voraussichtlich ein Plus in Höhe von insgesamt 234.000 Euro erzielen.

Unterallgäu betreibt drei Seniorenwohnheime

Der Landkreis betreibt drei Einrichtungen: Die Kreis-Seniorenwohnheime St. Martin in Türkheim, Am Anger in Bad Wörishofen und St. Andreas in Babenhausen. Bei der größten Einrichtung in Türkheim rechnet Gharakhanian mit einem Überschuss von 145.000 Euro. Für das Bad Wörishofer Heim nimmt er einen Überschuss von 65.000 Euro an, für das Babenhauser Haus ein Plus von 24.000 Euro. Wie Gharakhanian erläuterte, sollen mit den Überschüssen Rücklagen für zukünftige Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen gebildet werden. Zum Beispiel stehe beim Türkheimer Heim eine aufwändige Sanierung des Ostflügels an, sagte Landrat Alex Eder.

Bauarbeiten in Seniorenwohnheimen

Auch aktuell laufen an den Seniorenwohnheimen verschiedene Bauarbeiten oder sind für dieses Jahr vorgesehen. Die größte ist die Erweiterung des Bad Wörishofer Heims um 21 auf 69 Plätze mit Kosten in Höhe von insgesamt rund vier Millionen Euro. Trotz hoher Investitionen wie dieser sowie gestiegener Sach- und Personalkosten - denn der Landkreis zahle nach Tarif - habe er bei allen drei Heimen positive Jahresergebnisse kalkulieren können, freute sich Gharakhanian. Unsicherheiten gebe es allerdings noch bei den coronabedingten Ausgaben. Denn die Kosten für medizinische Schutzausrüstung wie Masken oder Kittel werden dem Sachgebietsleiter zufolge nur bis März erstattet. Danach müssten die Heime diese nach aktuellem Stand selbst tragen. Deshalb habe er hierfür insgesamt 80.000 Euro in den Wirtschaftsplänen vorgesehen. Die Impfungen in den Heimen ändern laut Gharakhanian aktuell nichts am Tragen von Schutzausrüstung. Diese sei weiterhin vorgeschrieben.

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