Kreisausschuss
Unterallgäu: Bei der Diskussion über die Zertifizierung als Fairtrade-Landkreis bleibt die Fairness teils auf der Strecke

  • Foto: obs/TransFair e.V./Krause, Johansen
  • hochgeladen von Anna Thalhofer

Im Grundsatz waren sich die Mitglieder des Kreisausschusses ja einig: Alle stehen hinter dem Fairtrade-Gedanken, der Erzeugern in armen Ländern gerechte Löhne und damit einen Weg aus der Armut bieten soll.

Und alle würden es befürworten, wenn der Landkreis bei Sitzungen des Kreistages und seiner Ausschüsse neben Kaffee und Tee, die aufgrund eines Antrags von Grünen und Ödp schon länger aus fairem Handel stammen, bei Bedarf weitere fair gehandelte Produkte anbietet.

Aber die Frage, ob der Landkreis noch einen Schritt weitergehen und sich im Rahmen der Kampagne 'Fairtrade-Towns' zum Fairtrade-Landkreis zertifizieren lassen sollte, führte zu einer unerwartet emotionalen Diskussion.

Rosina Rottmann-Börner (Ödp/Bürger für die Umwelt) hatte die Zertifizierung wie berichtet bereits im Juni beantragt. Um das Siegel zu bekommen, müsste der Landkreis Kooperationen mit 24 Geschäften sowie zwölf Gastronomiebetrieben eingehen, die Fairtrade-Produkte anbieten. Weitere Voraussetzungen sind unter anderem eine kooperierende Schule sowie eine mindestens dreiköpfige Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten innerhalb des Landkreises ehrenamtlich vernetzt.

Den ganzen Bericht und die Reaktionen der weiteren Parteien finden Sie in der Memminger Zeitung vom 10.10.2014 (Seite 26).

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